
Das Interview. Ein Handbuch für Journalisten.
„Gibt es dazu keinen Haller?“ Unter Leipziger Journalistik-Studenten ist diese leicht spöttische Frage ein geflügeltes Wort. Denn immerhin ist der ehemalige Spiegel- und Zeit-Redakteur mittlerweile ordentlicher Uni-Professor in der Messestadt – und Chef des Journalistik-Studiengangs. Schon vor dieser Zeit hat er allerdings an seinen „Handbüchern für Journalisten“ gearbeitet. Sie gelten fast alle als Klassiker – auch und gerade „Das Interview“, 1991 zum ersten Mal erschienen und inzwischen in dritter Auflage auf dem Markt. Und wie es sich für ein Werk gehört, das sowohl „eine medientheoretisch abgesicherte Darstellung des Interviews als ‚professionelle Befragung zum Zweck der Informationsbeschaffung’“ als auch eine „aus der journalistischen Praxis hergeleitete Einführung in die verschiedenen Interviewtechniken der Presse wie der elektronischen Medien“ liefern will, müssen zum Einstieg erst einmal dicke Bretter gebohrt werden: Gut hundert Seiten detailreiche Geschichte des Interviews in allen Schattierungen und Mediengattungen warten auf den Leser.




