
Nationale Initiative Printmedien
Immer weniger Kinder und Jugendliche lesen Zeitungen und Zeitschriften. Das wird von weiten Teilen der Gesellschaft und der Politik inzwischen als Problem erkannt. Denn trotz elektronischer Angebote werden Printmedien auch zukünftig eine wichtige Rolle bei der Meinungs- und Willensbildung spielen. Um das Interesse gerade junger Menschen für Zeitungen und Zeitschriften zu fördern, hat der Beauftragte für Kultur und Medien die "Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie" gestartet. Sie soll Schülerinnen und Schüler über die Bedeutung von Medien- und Meinungsvielfalt aufklären und sie an einen mündigen Umgang mit Zeitschriften und Zeitungen heranführen.
Die Jugendpresse Deutschland ist Mitglied in der Nationalen Initiative Printmedien. Weitere Informationen zur Initiative sind hier zu finden.
HUWY - Hub Websites for Youth Participation
Das Pilotprojekt HUWY bietet jungen Leuten die Möglichkeit, über internetpolitische Themen und internetbezogene Gesetze zu diskutieren und sich dabei direkt an politische Entscheidungsträger und die entsprechenden Institutionen zu wenden. Die dezentrale Struktur der parallel verlaufenden Online-Diskussionen ermöglicht es Jugendlichen, die Themen auf den Online-Plattformen ihrer Wahl zu erörtern und zu diskutieren.
HUWY unterstützt junge Leute und Jugendgruppen dabei, diese Themen auf ihre eigene Art und Weise zu erforschen und ihre Ergebnisse und Ideen so zu veröffentlichen, dass sie nützlich für Politiker sind.
HUWY erarbeitet mit jungen Menschen Hintergrundinformationen, die ihre Diskussionen unterstützen sollen. Außerdem werden wir dieses Jahr eine Reihe von Workshops durchführen, um die jungen Moderatoren zu schulen.
HUWY arbeitet ebenso mit Politikern zusammen, um so die Ergebnisse der Jugendgruppen am besten zu organisieren und zusätzlich die richtige Zielgruppe für wirklichen Einfluss sowie Feedback zu erhalten.
HUWY ist ein Pilotprojekt und findet in vier Ländern gleichzeitig statt: Großbritannien, Irland, Deutschland und Estland
(von Januar 2009 bis Januar 2011).
Weitere Informationen gibt es hier.
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Die Mitglieder des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) verfolgen die gemeinsame Aufgabe, in nachhaltiger Weise bestmögliche rechtliche, institutionelle und organisatorische Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement zu schaffen.
Das BBE sieht Engagementförderung als eine gesellschaftspolitische Aufgabe an, die sich nicht auf einzelne Engagementfelder beschränkt, sondern sämtliche Gesellschafts- und Politikbereiche umfasst. Dabei geht es sowohl darum, Eigenverantwortung, Partizipation und Selbstgestaltung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken als auch neue Formen und Verfahren für gesellschaftliches Mitentscheiden und Mitgestalten zu entwickeln. Hierzu gehört der Abbau bürokratischer Hemmnisse ebenso wie die Fortentwicklung engagementfreundlicher Bedingungen in Organisationen und Institutionen.
Die Jugendpresse Deutschland ist Mitglied des BBE. Weitere Informationen zum BBE sind hier zu finden.






